#28 – Nicht aller guten Dinge sind Drei – Teil 2/4

Diese Nacht zog sich ins Unendliche.

Es war jedes Mal so, wenn ich in Gedanken vertieft war und auf die Erlösung, den Schlaf, wartete. Die Laternen erhellten von draußen mein Zimmer, das Gitter warf seinen Schatten direkt auf den Boden, auf den ich vom Bett aus starrte. Mein Gedankenchaos wurde mit Hintergrundmusik, einem Rap-Song, von der benachbarten Zelle aus untermalt. Und ich wartete weiter, hoffte einfach nur, dass mich der Schlaf bald übermannen würde. Mein Fenster war gekippt. Ich brauchte die frische Luft, sonst fühlte ich mich, als würde ich in meiner Zelle ersticken. Im Gang hörte ich zwei Beamte reden, sie liefen wohl gerade an meiner Tür vorbei.

Ich hatte Angst. Nicht, weil ich mal wieder den Gedanken hatte, dass die Beamten nachts meine Zellentür öffnen und irgendetwas mit mir anstellen würden. Es war viel mehr die Angst wegen des dritten Mittäters, der zugleich auch mein Freund war: Adnan. Ich musste mich entscheiden, es war die Qual der Wahl … und ich war immer schon schlecht darin gewesen, Entscheidungen zu treffen, egal, ob sie sich nachher als falsch oder richtig herausstellten. Doch diesmal hatte ich Zeit, genau zu überlegen – die Beantwortung der Frage, weshalb ich mich für welche Seite entscheiden sollte. Ich dachte an damals, an die Zeit, als ich meinem Bruder erklärte, dass Adnan nun mit im Boot ist.

„Abi, bist Du behindert?“. Mein Bruder hatte keinen Respekt vor älteren Familienmitgliedern, so wie man es eigentlich von türkischen Familien kennt. „Er ist mein Kumpel, er braucht das Geld, mir ist es egal, was Du davon hältst. Er macht mit.“ Auch wenn es meistens den Anschein hatte, als träfe ich die Entscheidungen, ließ ich mich öfter von meinem Bruder überzeugen. Ich hatte nie gelernt, die eigene Meinung durchzusetzen. Doch diesmal war es mal wieder anders: „Und wir teilen dann durch drei, oder wie?“, fragte er etwas empört.  „Nein, natürlich nicht. Wir machen das wie bisher auch. Ich bekomme den Großteil, weil ich alles mache, du wieder dein Taschengeld, und Adnan gebe ich im Monat ca. 1.000 bis 2.000 EUR. Dann bist du immer noch viel besser dran als er. Ich gebe ihm quasi was von meinem Anteil ab.“ Das überzeugte meinen Bruder. Hauptsache, er würde die gleiche Menge an Geld bekommen wie bisher. „Geht klar. Ich hoffe, er verpetzt uns nicht.“ Leider sollte sich diese Befürchtung später noch als begründet herausstellen.

Noch wohnte ich bei meinen Eltern und Adnan hatte ebenfalls keine eigene Wohnung. Deshalb trafen wir uns in seinem Zimmer, während seine Eltern sich nebenan im Wohnzimmer befanden. Ich erklärte ihm erst einmal die Szene, was es für Foren gab, wie man sein Notebook verschlüsselte, welche anonymen Zahlungsmittel genutzt wurden und wie man anonym in das World Wide Web kam. Es war regelrecht ein Crashkurs in Sachen „Darknet“. Als er langsam begriff, wie alles funktionierte, erklärte ich ihm die Methode der Deutschen Bahn, wie einfach es war Online-Tickets zu bestellen und woher wir die ganzen Kunden bekamen. Ich zeigte ihm die Vorlagen bzw. Musterantworten, die ich den Kunden zusandte, und auch den Bankdrop bekam er an dem Tag zu Gesicht. Immer wieder wollte er sichergehen, dass das Ganze safe war, es sei extrem wichtig, dass seine Familie nichts mitbekomme. „Mein Vater stirbt an einem Herzinfarkt, wenn ich in den Knast wandere“, meinte Adnan, nachdem der Kurs vorbei war und er vor Aufregung gar nicht mehr stillsitzen konnte. Ihn zu beruhigen, fiel mir relativ leicht: „Adnan, du kommst nicht in den Knast. Wenn was passiert, was aber nicht der Fall sein wird, dann komm ich rein. Das lohnt sich ja nicht, wenn wir beide sitzen. Ich nehme dann schon alles auf mich. Aber glaub mir, es wird nichts passieren…nein, es kann nichts passieren.“

Wir gingen Schritt für Schritt an die Sache heran. Adnan erlebte das erste Mal, wie ich Tickets verkaufte, sah, wie viele Interessenten sich meldeten und war verblüfft, wie leicht sich die skeptischen Leute überreden ließen. „’Mein Schwager arbeitet bei der Deutschen Bahn, da gibt es ein Freikontingent, daher verkaufe ich die Tickets weiter.‘ – Das ist der magische Satz Adnan, das kauft mir jeder ab. Die Leute sind so gierig, die juckt das nicht, dass auf den Bahntickets „gebucht per Kreditkarte mit der Kreditkartennummer 404xxxx“ steht, die wollen einfach nur Geld sparen.“ Ich erzählte ihm, dass ich der Meinung war, dass die Interessenten eine gewisse Teilschuld an dem Ganzen hatten: „Schau mal, wenn der Interessent sein Hirn einschalten würde, könnten wir gar keine Tickets verkaufen, dann wäre die Methode für ‘n Arsch und die Deutsche Bahn würde keinen Schaden davontragen. Aber die Leute gieren förmlich nach günstigen Tickets.“ Adnan überlegte ein wenig: „Lan Emre, dann sind wir sowas wie Robin Hood, wir stehlen von den Reichen und geben an die Armen weiter. Und bisschen was zum Überleben bleibt dann für uns.“ Zu dem Zeitpunkt war ich derselben Meinung, auch wenn ich heute natürlich nicht mehr so denke. Damals entgegnete ich jedoch: „Ja genau, die Deutsche Bahn hat es nicht anders verdient. Da muss ja nur ein Zug ausfallen und die haben schon mehr Schaden als das, was wir in einem halben Jahr anrichten.“ Adnan war total überzeugt: „Das Coole ist ja, dass die Käufer dann mit den Tickets auch wirklich fahren können.“ Von da ab brauchte ich Adnan nicht mehr zu überreden, er hatte nämlich bereits begonnen, sich selbst alles schön zu reden.

Es dauerte nicht lange, da saßen mein Bruder, Adnan und ich im Auto. Ich war am Steuer und fuhr weg vom Heimatort, in ein weit entferntes Dorf. „Hebst Du wieder ab?“,  fragte ich meinen Bruder. Das wurde langsam seine Rolle, er war einfach nur für das Abheben zuständig. Adnan sollte heute nur zuschauen und Schmiere stehen. Das Adrenalin schoss mir durch die Adern, auch Adnan konnte man die Anspannung ansehen. Als wir miteinander sprachen, zitterten unsere Kiefer, und wir stotterten vor Aufregung. Mein Bruder machte kurzen Prozess. Er zog seinen Schal über das Gesicht, eine Sonnenbrille drüber und mit angezogenen Handschuhen steckte er die Karte in den Geldautomaten, hob das Geld ab, kam ganz gelassen zu uns zurück und übergab mir das Geld. Wir stiegen sofort in das weit weg geparkte Auto, und als wir ein paar Minuten gefahren waren, ging es los. Wir schrien und jubelten, drehten die Musik laut auf und waren mega glücklich: „Alteeer Emre, wie geil ist das denn, ey. Wir haben jetzt einfach so 1000 EUR?“. Adnan konnte es kaum glauben, als er das Geld sah. Mein Bruder hingegen fand es richtig cool, dass er derjenige war, der die Eier zum Abheben hatte und tat neben Adnan so, als wäre er schon „lange im Geschäft“, womit er sich im Rang über ihn stellte. Meinem Bruder ging es immer um das Ansehen, alles Geld, was er bekam, gab er mit  Freunden und für ebendiese aus. Er wollte, dass man weiß, dass er Geld hatte. Ich hingegen wollte irgendwie, dass man denkt, ich sei ein armer Schlucker. Was Adnan betraf –  ich weiß nicht, ob er wollte, dass man denkt, er sei reich oder arm. Er bekam nie wirklich Geld von uns… von mir.

Ich fuhr auf den Parkplatz eines McDonalds. „Also Adnan, wir teilen das wie folgt auf: 600 EUR gehören mir, weil ich auch die ganzen Kreditkarten und Bankkarten, Ano-Sticks und so weiter besorge. 300 EUR gehören Cem, weil ihr das nicht 50:50 machen könnt, er war halt abheben und du hast ja erstmal nur zugesehen, deshalb bekommst  du jetzt 100 EUR.“ Auch, wenn es ihm in dem Moment nichts ausgemacht hatte, merkte er schnell, dass er immer nur einen sehr kleinen Anteil erhielt. Auch wenn ich ihm mehr geben wollte, mein Bruder wollte immer wieder aufs Neue eine Erklärung von mir haben, warum zur Hölle wir mit ihm teilen sollten, weil er im Endeffekt nur Mitwisser war, aber nie selbst zur Tat schritt. Zugegeben, auch ich hatte meine Zweifel mit Adnan. Ich musste mir selbst eingestehen, dass ich ihm wohl nur von dem Ganzen erzählt hatte, weil ich den Drang gehabt hatte, jemandem beweisen und zeigen zu müssen, dass ich nicht so einer war, wie alle von mir dachten. Ich wollte wohl, dass Adnan denkt, ich sei ein „Bad Boy“, sei stark und würde mich nicht unterkriegen lassen, wäre ein Rebell des Systems … und ich wollte, dass jemand zu mir hinaufschaut. Adnan tat diesem Wunsch Genüge, in seinen Augen war ich der „King“ und jetzt brauchte ich ihn nicht mehr, ich hatte bekommen, was ich wollte. Aber wenn es etwas gab, was ich nicht konnte, dann war das schlechte Nachrichten zu überbringen, oder Konflikte auszutragen… ich war immer so unentschlossen. Die Zeit nahm mir dieses Mal jedoch die Entscheidung ab.

„Verpiss Dich halt in die Türkei, Du A********!“

Ich war stinksauer auf meinen Bruder. Die Art und Weise, wie er mit mir umging, wie er sich in der Gesellschaft benahm, und wie er von sich dachte, er „wär’s“, reichten mir. „Ich verpiss mich auch dahin, ich mach 3 Monate Urlaub“. Wir saßen in der Shisha-Bar, er drückte mal wieder 100 EUR in Bar der Kellnerin in die Hand und meinte großzügig, sie könne den Rest behalten. „Was? Oh nein, bitte, das ist doch zu viel. Die Rechnung ist nur 29,80 EUR hoch. Gib mir einfach 35 EUR“. Während die Kellnerin das sagte, steckte sie die 100 EUR in ihren Geldbeutel und machte keinerlei Anstalten, meinem Bruder das Rückgeld in Höhe von 65 EUR zu geben. „Ach was, nein, passt schon.“ Mein Bruder prahlte mit dem Geld, wo und wie er nur konnte. Die Kellnerin bedankte sich extrem theatralisch bei ihm, was in mir einen Funken Neid erweckte. Mein Bruder stand auf und ging auf die Toilette. Der Rest der Truppe nahm den letzten Schluck zu sich und zog die Jacken an. Mein Bruder hatte entschieden, dass wir gehen. „Sag mal Emre, woher hat dein Bruder eigentlich das ganze Geld?“, fragte mich ein Freund, mit dem ich eher selten etwas zu tun hatte. Adnan war auch dabei und lief schon rot an, er war schlecht im Lügen, ich aber war in diesem Moment seltsamerweise ein Meister darin. „Weißt Du, was Affiliate-Marketing ist? Wir machen einfach Werbung für gewisse Firmen und SEO. Bekommen da Provision für jeden Kunden. Musst Dir vorstellen wie bei Handyverträgen. Grad läuft es halt gut bei seiner Webseite.“ Glücklicherweise wollte unser Freund den Webseiten-Namen nicht erfahren. Er wusste aber nicht, dass ich der Kopf dieser Bande war, dass ich das Gehirn war und mein Bruder nur ein Läufer. Es entwickelte sich so langsam ein Hass in mir ihm gegenüber, es schien so, als würde er zum König aufsteigen und ich musste ihm von unten aus dabei zusehen.

Das wollte ich nicht.

Ich musste meinen Bruder irgendwie loswerden, er sollte sehen, wie es ist, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren, wie es ist, wenn ich nicht da bin, wenn er niemanden mehr hatte, der ihm Geld gab. Doch das konnte ich nicht so einfach tun, ich konnte nicht sagen: „Du bist ab sofort raus!“. Er würde sofort zu meinen Eltern rennen und alles petzen, dann wäre ich auch raus. Ich musste jemand anderes die Schuld in die Schuhe schieben, einen plausiblen Grund finden, weshalb mein Bruder nicht mehr dabei sein konnte. Also streute ich Konflikte zwischen Adnan und meinem Bruder. Ich erzählte Adnan, dass mein Bruder widerliche Charaktereigenschaften besaß und ihn nicht wollte, dass er ihn nur als Schnorrer sah, als einen dummen dicken Jungen. Meinem Bruder wiederum erzählte ich, dass Adnan ihn hasste und nicht verstünde, weshalb ich die ganze Arbeit machte und er, mein Bruder, nur für das simple Abheben so viel Geld bekam. Es dauerte keinen Monat, da hatte ich mein Ziel erreicht: Adnan und mein Bruder hassten sich.

„Die Bankkarte wurde gesperrt, es ist vorbei. Wir machen nicht mehr weiter.“

Das waren meine letzten Worte an meinen Bruder, bevor er seine Koffer packte und in die Türkei flog. Meine Eltern meinten, dass er gerade eine schwierige Phase durchmachte, er hatte schulisch dieses Jahr nichts erreicht und sollte erst einmal zu Verwandten in die Türkei, sich selbst finden in den nächsten drei Monaten.

Ich war glücklich, besser hätte es nicht laufen können. Mein Bruder dachte, dass ich keine Lust mehr hatte etwas zu reißen, weil ständig Konflikte zwischen Adnan und ihm auftauchten und ich mich nicht für einen von beiden entscheiden konnte. Zum anderen war die Bankkarte wirklich gesperrt worden und er hatte den Beweis dafür gesehen. Ich konnte wieder bei Null anfangen, ohne meinen Bruder, diesmal mit Adnan. „Das erste, was wir tun werden: uns eine neue Bankkarte besorgen!“

Adnan schien auch froh über die Umstände zu sein, bisher hatte er nicht viel Geld gesehen – Doch nun schien es so, als würde er bald darin baden können. „Wir machen 50:50“, teilte ich ihm mit. Es war August, fast ein halbes Jahr vor meiner Verhaftung, meine ganze Familie war im Urlaub in der Türkei, nur mein Vater und ich waren daheim. Ich ging einer Ferienbeschäftigung nach, irgendwie musste ich meinen Eltern ja erklären, wo der ganze Luxuskram herkam. Adnan hatte ganz normal Ferien und bewarb sich für einige Schulen. Nachdem ich ein paar tausend Euro in den Sand gesetzt hatte, weil Betrüger mich beim Kauf von Bankkonten betrogen hatten, hatte ich endlich einen zuverlässigen Verkäufer gefunden. „Adnan, es ist endlich soweit. Der Verkäufer hat das Bankkonto versendet, morgen sollte es ankommen.“ Wir waren glücklich, endlich konnte es losgehen: „Emre, was hast du als Empfängeradresse angegeben?“. Die Frage von Adnan war nicht dumm, meine Antwort allerdings schon: „Ich hab einfach den Briefkasten meiner nebenan wohnenden Oma angegeben, hab jetzt keine Zeit, mir noch irgendwo einen leeren Briefkasten auszusuchen. Keine Sorge, da passiert nichts.“ Wir aßen im McDonalds noch zu Ende und begaben uns nach Hause. Mein Vater hatte am nächsten Tag frei, ich musste zur Arbeit, doch zu meinem Glück hatte ich Spätschicht. Das würde bedeuten, dass ich sowohl den Brief morgens abfangen konnte, bevor mein Vater am Briefkasten meiner Oma war, als auch, dass ich ausschlafen konnte.

Als ich daheim ankam, war mein Vater noch wach. Wir unterhielten uns ein wenig und gingen dann schlafen. Die Nacht verging wie im Nu, es war so still und ruhig gewesen, ich hatte einen festen Schlaf hinter mir. Und dann gab es einen sehr lauten Knall. Ich schreckte auf. Mein Vater kam aus seinem Zimmer herbeigestürmt: „Emre, was war das?“ Mein Herz raste, „Ich weiß es nicht?“. Mein Vater öffnete die Haustür und schloss sie schnell wieder. „Oh Gott, Einbrecher!“, warnte mich mein Vater. Ich stand sofort auf, ging zu ihm und wir öffneten die Tür erneut. Ich sah, wie die Tür gegenüber aufgebrochen war, es war aber niemand zu sehen. Plötzlich hörten wir einen lauten Schrei von unserer Nachbarin im oberen Stockwerk. Wir blickten durch den Türspalt, mein Vater und ich waren kurz davor, die Tür wieder zuzumachen, als plötzlich ein offensichtlich bewaffneter Polizeibeamter vor uns stand. „Was ist denn da los?“, wollte mein Vater wissen, seine Stimme zitterte und mir kam das Schaudern, der Schweiß lief mir wortwörtlich den Rücken hinunter. „Das geht Sie nichts an! Gehen Sie wieder rein!“, keifte der Polizist.

„Aber das ist meine Wohnung“, entgegnete mein Vater, während ich völlig geschockt neben ihm stand.

„Sind Sie Herr Ates?“, wollte der Beamte auf einmal wissen, wartete die Antwort jedoch nicht ab und rief ein paar Namen, es waren wohl die seiner Kollegen. Mein Vater öffnete die Tür ganz und ließ den Polizisten hinein.

„Sie sind Emre Ates?“

Ich bejahte.

„Sie sind festgenommen!“

3 Gedanken zu „#28 – Nicht aller guten Dinge sind Drei – Teil 2/4“

    1. Haha, ich hab das jetzt schon dutzendmal gelesen und jedes Mal macht mir das auf’s Neue Spass wenn ich solche Kommentare wie deinen lese 😛

  1. Ich schwöre bring ein Buch raus und ich kaufs und ich hasse Bücher 😀 Hab jetzt seit Seite 1 ununterbrochen durchgelesen. Extreme gut geschrieben

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